15. Oktober 2014
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Fritz Freivogel
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Der NVVG bezweckt den Schutz, die Pflege und die Wiederherstellung der natürlichen Lebensgrundlagen einer vielfältigen Gemeinschaft von Pflanzen, Tieren und Landschaften, speziell aber die erhaltung einer arten- und individuenreichen Vogelwelt.

Es wird Frühling, die Vögel sind am balzen und bauen ihre Nester.Um ihre Eier zu legen und auszubrüten brauchen Vögel einen sicheren Ort. Im Nest müssen Eier und Junge geborgen sein und Hitze, Kälte, Nässe und auch Nesträuber müssen von ihnen weggehalten werden. Von großer Bedeutung ist deshalb ein richtiger Neststandort.

Ein guter Schutz sind versteckte und getarnte Nester. Dieses ist die beste Feindabwehr besonders von kleineren Vögeln, die sich nicht großartig verteidigen können. Die großen Nester von großen Vögeln sind dagegen schlecht zu verbergen. Sie werden deshalb so angelegt, dass sie so schwierig wie möglich erreichbar sind.

Es gibt aber auch eine Ausnahme und das ist das Nest der Elstern. Diese baut zum Schutz gegen andere Rabenvögel oder räuberischen Säugetieren wie Marder oder Eichhörnchen ihr Nest mit einer Kuppel. Ungewollt kommt ihr von Seiten der Natur ein Schutz zu. Es ist die Mistel, welche als Halbschmarotzer auf Bäumen wächst. Hat sie ihre Größe erreicht, so sieht sie von weiten wie ein Elsternest aus. Sie wird nicht nur vom Menschen für ein Nest gehalten, sondern auch von anderen Arten der Rabenvögel. Diese Raben holen ihr Material zum auspolstern des Nestes direkt vom Esel. Je frischer desto besser.

 

Kopfweiden

Die Kopfweide ist keine Baumart im botanischen Sinn, sondern eine Weide, die man regelmässig "auf den Kopf setzt". Die knorrigen Köpfe und die besenartig abstehenden Äste, die bei regelmässigem Schnitt entstehen, präg-ten jahrhunderte lang das Bild unserer Kulturlandschaft.

Leider sind diese Landschaftselemente wegen fehlender Pflege vielerorts verschwunden. WirtschaftlichFrüher: Flechtmaterial (Körbe, Fachwerkbau), Bindematerial (Weinbau), Zäune, Werkzeug-stiele, Holzschuhe, Flöten, Färbemittel, Heilmittel (Sali-cylsäure), Mulch, Streu, Vieh-futterHeute:  Material für ingenieurbiologische Massnahmen (Ufer- und Hangsicherung, Faschinen…), Flechtmaterial (Körbe), Bau von Weidenhäusern, -tunnels und -labyrinthen, Zeichenkohle.

Eine Besonderheit des Weidenholzes ist, dass es bis ins Innere weich bleibt und dadurch gegen Fäulnis und Insektenfrass kaum geschützt ist. Davon profitieren zahlreiche Käferarten (u.a. Rosenkäfer, Weberbock und Moschusbock), Schmetterlinge wie der Weidenbohrer und Ameisen, die im weichen Holz und im Mulm leben.

Zudem haben sich zahlreiche Schmetterlingsarten wie der Trauermantel und der Grosse Schillerfalter auf Weidenblätter spezialisiert. Die früh blühenden Weiden werden von Wildbienen rege genutzt.

 
 
Das "Frändletenbrüggli" is wieder instand gestellt.....