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Ist Winterfütterung sinnvoll? Von der Fütterung im Winter profitieren nur die häufigsten Brut- und Gastvögel unseres Landes, die in ihrem Bestand fast durchwegs nicht gefährdet und die an die Lebensbedingungen der kalten Jahreszeit angepasst sind. Sie sind auch in Gebieten zahlreich, wo nicht gefüttert wird. Seltene und gefährdete Arten der Roten Liste kommen nicht ans Futterbrett. Das vorrangige Ziel für den Schutz einer artenreichen Vogelwelt ist deshalb die Erhaltung von vielfältigen und gesunden Lebensräumen. |
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| 1. Wann soll man füttern? |
2. Was soll man füttern? . |
3. Wie soll man füttern? |
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Grundsätzlich soll nur in den Wintermonaten
gefüttert werden. Nur füttern bei Dauerfrost, bei Eisregen oder wenn eine geschlossene Schneedecke liegt. Ein vorzeitiges
Füttern zur Ein gewöhnung ist
nicht erforderlich. Am Morgen sind die Vögel hungrig, Morgens bevor es richtig hell wird,
Autor: Kurt Bollmann | 2006 © Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz & Schweizerische Vogelwarte Sempach
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Körnerfresser (Vögel mit dickem,
kräftigem Schnabel: Finken, Sperlinge,
Ammern) bevorzugen Sonnenblumen-kerne
und Hanf sowie
die handelsüblichen Freiland-Futtermischungen. Weich- und Insektenfresser (Vögel mit spitzem, schlankem
Schnabel) fressen v.a. tierische
Kost und feine Sämereien. Nur wenige
Arten wie Amsel, Rotkehlchen
und Star sind häufige und regelm
ässige Besucher am Futterbrett. Zugvögel können im Herbst (selten)
und vor allem im Frühling
durch Schneefall in ihrer Nahrungssuche |
Futter so darbieten, dass es nicht nass wird und vereist (Häuschen mit witterungsgeschütztem Futtervorrat, Futtersäckchen oder Fettring). In der Nähe des Futterhauses sollten Bäume und Gebüsche stehen, die bei Gefahr als Zufluchtsort dienen. Die unmittelbare Umgebung der Futterstelle - mindestens im Umkreis von 2 m sollte überschaubar sein, damit nicht Feinde, wie Katzen, den Vögeln auflauern können. Die Übertragung und Ausbreitung seuchenartiger Erkrankungen stellen mit Abstand die grösste Gefahr an winterlichen Futterstellen dar. Kotverunreinigungen am Futterbrett
müssen möglichst vermieden
werden. Die Vögel sollten also |
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Fritz Freivogel |
27. Januar 2012 |